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FAQ‘s zum Projekt „Erneuerung der Gas- und Wasserleitungen Weißenbachstraße – 1. BA / Jahr 2019

Stand: 04.03.2019

In welchem Bereich der Weißenbachstraße finden in 2019 die Arbeiten statt?
Die Maßnahme mit einer Gesamtlänge von 1.200 Metern, wurde in drei Bauabschnitte eingeteilt. Als Bauzeit für den ersten von drei Bauabschnitten (ab Haus-Nr. 85 bis Nr. 162, ca. 420m) ist März 2019 bis Ende Oktober 2019 vorgesehen.

Wann werden die weiteren Bauabschnitte umgesetzt? Die weiteren Bauabschnitte werden in den folgenden Jahren umgesetzt – aber nicht unbedingt im direkt weiteren Jahr, hierzu erhalten Sie zu gegebener Zeit weitere Informationen. Wie läuft die Baumaßnahme ab, wo beginnt, wo endet sie? Zuerst werden die neuen Hauptleitungen Gas und Wasser in Abschnitten von 50 bis 100 m (aktiver Bauabschnitt) verlegt. Danach erfolgt die Erneuerung der Hausanschlüsse, wobei nur nicht überbaute Anschlüsse vollständig erneuert werden und bereits in Kunststoff erstellte Hausanschlüsse nicht erneuert werden brauchen. Das alte und das neue Leitungssystem, also beide Systeme müssen dabei parallel betrieben werden, bis alle Hausanschlüsse auf das neue Hauptleitungssystem umgelegt worden sind, so dass Sie grundsätzlich immer mit Gas und Wasser versorgt sein werden. Als letzte Maßnahme erfolgt der Herstellung der gesamten Asphaltfläche – möglichst in einem Zuge. Baubeginn erfolgt im oberen Bereich des Bauabschnittes (konkret bei Hausnummer 156) und man arbeitet dann in Richtung Ortsmitte / Bahnübergang.

Wird es für uns Zeiten ohne Gas- und/oder Wasserbereitstellung geben?
Ja – aber nur bei Erneuerung Ihrer Hausanschlüsse, bzw. deren Umschluss auf das neue Hauptleitungssystem. Dies passiert in Absprache mit Ihnen, d.h. nach vorheriger Ankündigung und Terminabsprache und nur für einige Stunden. Ob Sie während dieser Zeit zu Hause sein sollten oder ein Zugang in Ihren Hausanschlussraum notwendig sein wird, wird ebenfalls mit Ihnen abgesprochen. Ausnahmen bei sehr aufwendigen Arbeiten an Ihrem Hausanschluss wird es u.U. ebenfalls geben, werden aber vorher erkennbar sein. Natürlich sind auch Schäden an den Versorgungsanlagen während der Bauarbeiten oder auch gerade wegen der Bauarbeiten nicht ausgeschlossen. Wir werden jedoch mit entsprechenden Reparaturmaterialien solche Schäden schnellstens wieder in Ordnung bringen oder provisorisch beheben.

Warum dauert die Baumaßnahme so lange?
Aus den verschiedenen Bauphasen und nicht zuletzt der Enge vor Ort (man kann nicht großem Geräte an der Baustelle arbeiten) und der daraus resultierenden Komplexität ergeben sich reine Bauzeiten von 5 bis 6 Monaten. Hinzu kommen Zeiten für die Koordinierung einzelner Baumaßnahmen – insbesondere der Hausanschlüsse mit den Anwohnern – aber auch vorbereitende Maßnahmen sind zu berücksichtigen. Nicht die Anzahl der einsetzbaren Arbeiter ist bei dieser Maßnahme entscheidend sondern die Enge der Straße, die nur einen begrenzten Maschineneinsatz zulässt.

Was heißt „Vollsperrung“?
Durch die Enge der Straße und da die Leitungsführung, bedingt durch die vorhandenen Leitungen für Strom, Gas und Wasser sowie die Abwasserleitungen, teilweise auch mitten in der Straße sein wird, ist zumindest im aktiven Bauabschnitt kein privater Verkehr mehr möglich – also Vollsperrung. Davor und dahinter ist zumindest einseitig, wenn zu eng dann auch beidseitig, absolutes Halteverbot um den Baustellenverkehr, etc. zu gewährleisten, aber eine Befahrung wird möglich sein. Während der Vollsperrung können die betroffenen Grundstücke nicht mehr angefahren oder von Fahrzeugen aus den Garagen verlassen werden – eine fußläufige Zuwegung wird jedoch ermöglicht.

Wo sollen die Fahrzeuge abgestellt werden wenn die verbleibenden Parkflächen an der Straße oder in der eigenen Garage / auf dem eigenen Grundstück nicht mehr ausreichen?
Es sind hierfür keine besonderen Parkflächen ausgewiesen, daher obliegt es Ihnen öffentlich nutzbare Flächen in der näheren oder weiteren Umgebung entsprechend den dortigen Maßgaben zu nutzen.

Ist ein Befahren der Baustelle möglich?
Dort wo keine Vollsperrung besteht selbstverständlich ja – falls keine anderweitige Beschilderung zeitweise o.ä. erfolgt. Die Vollsperrung im aktiven Bereich der Baustelle wird nach Möglichkeit am Wochenende – wenn technisch machbar – aufgehoben. Wir möchten jedoch die Baustelle möglichst zügig beenden können und von daher ist es nicht möglich alle Öffnungen und Baustellenbereiche für die Zeit des Wochenendes extra zu schließen, bzw. fahrbereit zu gestalten. Ignorieren Sie bitte nicht die jeweils eingerichtete Beschilderung.

Ist der Waldweg / Forstweg weiterhin befahrbar?
Ja – in der Form wie sie es z.Zt. kennen. Er wird unsererseits geschottert und es werden dort wo er weniger einsehbar ist Ausweichstellen eingebracht. Das Befahren geschieht jedoch wie bisher auf eigene Gefahr – eine besondere Haftung ist ausgeschlossen.

Wie kommen die Post und Paketanlieferungen zu mir?
Voraussichtlich wie immer. Da nur der aktive Bauabschnitt, also 50 – 100 m, einer Vollsperrung unterliegt, kann die Post normal ausgetragen, bzw. ausgefahren werden – es sei denn es kommt ein großer LKW als Anlieferfahrzeug, was allenfalls bei Speditionen der Fall ist. Eine Ausnahme können sein eine komplette Vollsperrung wenn die Straßendecke am Schluss der Maßnahme in einem Zuge erstellt wird – dann halt nur fußläufiger Zugang zu Ihrer Adresse, oder wenn der Zusteller sich weigert den Umweg über den Waldweg / Forstweg zu nehmen – eher nicht zu erwarten. Was ist mit Krankenfahrten, persönlicher Notwendigkeit eines Transports, Anlieferung von Möbeln und sonstigen Gegenständen, Anlieferung von Materialien, Bauarbeiten an meinem Haus, Garten o.ä.? Diese Fragestellungen sind der jeweils aktuellen Bausituation anzupassen und liegen in der Verantwortung jedes Anwohners. Wir werden allerdings auf Ihre Wünsche möglichst eingehen – dazu ist jedoch eine frühzeitige Abstimmung notwendig – sobald Sie wissen wann was passieren soll. Not- und Rettungsmaßnahmen, i.e. Zugang / Zufahrt von Feuerwehr, Ordnungsdiensten, das Beherrschen von Notfällen muss im Rahmen des technisch Möglichen immer von allen Beteiligten mit entsprechendem Einsatz zu jeder Zeit ermöglicht werden.

Wird es einen Fahr- und Transportservice geben?
Nein – denn der hätte die gleichen Probleme wie Sie als privater Nutzer. Bitte richten Sie sich so ein, wie Sie es bei Fehlen eigener Fahr- und Transportmöglichkeiten ansonsten tun würden. Die Mitarbeiter der Baufirma werden Ihnen sicherlich bei dem einen oder anderen Problem helfen können aber bedenken Sie das deren Aufgabe ist die Baustelle voran zu bringen.

Was soll die Beweissicherung erbringen?
Sollte es durch die Baumaßnahme zu Schäden an Gebäuden kommen steht hierfür die Versicherung der Baufirma ein – aber nur bei nachweislich durch die Baumaßnahme, genauer gesagt durch die Baufirma, fahrlässig oder gar grob fahrlässig entstandene Schäden. Mit wem kann ich Kontakt aufnehmen, wenn ich Fragen habe oder durch die Baustelle bei mir etwas nicht machbar erscheint? Hierzu sprechen Sie bitte unseren Baubeauftragten an: Herrn Stephan Müller Sie erreichen ihn unter 0631 / 8001 – 4425, 0151 / 689 44 476 oder per Email unter stephan.mueller@swk-kl.de Alternativ sprechen Sie aber auch mit den Mitarbeitern der Baufirma vor Ort. Bei vielen kleinen oder einfacheren Dingen des täglichen Lebens können diese Ihnen ggf. sofort helfen.

Welche Kosten aus der Maßnahme kommen auf mich zu?
Grundsätzlich keine – die Hauptleitungen, die Straßenfläche und die zu erneuernden Hausanschlüsse werden durch die Kostentragung der Gemeindewerke und der Gemeinde für die Anwohner kostenfrei erneuert. Wir werden jedoch bei nicht statthaften Überbauungen der Hausanschlussleitungen oder wirtschaftlich nicht zumutbaren Aufwendungen keine Erneuerung vornehmen. Dann wird ein neuer Übergabepunkt an der Grundstücksgrenze nach den Regeln der Technik gesetzt und die Verantwortlichkeit der Gemeindewerke endet an dem neuen Übergabepunkt

Wann kommen die Container für die Müllentsorgung, wo stehen sie und wann und wie viele Müllsäcke erhalten wir?
Die Abfuhr am 4. März ist die letzte Müllabfuhr mit Abholung direkt an der Haustür. Die Container werden erstmalig Ende dieser Woche aufgestellt – vorab steht schon ein Glascontainer in Höhe der Hausnummer 1 der Weissenbachstraße. Die Container werden am Freitag, ggf. auch schon am Donnerstag aufgestellt und jeweils am Montag wieder abgeholt. Bitte lagern Sie den zwischenzeitlich anfallenden Müll in Säcken verpackt in Ihren Müllgefäßen. Die Müllsäcke für die vorgesehene Bauzeit werden gesamthaft in der Zeit vom 1. bis 7. März verteilt. Falls die Anzahl der verteilten Müllsäcke im Ausnahmefall nicht reichen sollten ist Ansprechpartnerin: Fr. Larissa Kehl, Tel.: 06322 961-5530 oder per Mail unter larissa.kehl@kreis-bad-duerkheim.de

Gibt es keine andere Lösung für den Müll und die Müllentsorgung?
Hierzu gab es intensive Gespräche mit der Verbandsgemeinde und auch Fahrversuche vor Ort mit dem Entsorgungsfahrzeug. Wegen der im aktiven Baustellenbereich gegebenen Vollsperrung wäre ein Rückwärtsfahren notwendig. Dieses Rückwärtsfahren des Fahrzeugs ist jedoch fahrtechnisch nicht praktezierbar, da die Straße zu eng ist, so dass eine Containerlösung notwendig geworden ist. In diese Container / Mulden wird der Müll von Ihnen eingeworfen, allerdings ausschließlich in den bereitgestellten und von Ihnen geschlossenen Müllsäcken, und damit geschützt vor Tieren, etc. nur wenige Tage zwischengelagert. Die Container und Mulden werden zeitnah wieder abgeholt und stehen Ihnen zur Nutzung über das Wochenende, also bis zum regelmäßigen und bekannten Abholtag am Montag zur Verfügung. Die Müllgebühren werden in gleicher Höhe weiter erhoben; die zusätzlichen Kosten für die Bereitstellung der Container, deren Transport und für die an Sie verteilten Mülltüten tragen die Gemeindewerke.

gez.: Werkleitung der Gemeindewerke

 

 

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